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Welche Erkrankungen müssen gemeldet werden?

Bei der Feststellung oder Behandlung folgender Tumorerkrankungen muss eine Meldung erfolgen:

a) bösartige Neubildungen einschließlich ihrer Frühformen

b) Neubildungen unsicheren oder unbekannten Verhaltens

c) Gutartige Neubildungen, die vom Zentralnervensystem ausgehen (gutartige Tumorerkrankungen von Rückenmark, Hirn, Hirnhäuten, Hirnnerven, Hypophyse, Ductus craniopharyngealis und Epiphyse sind eingeschlossen)

Tumorerkrankungen, deren Feststellung oder Behandlung die Meldepflicht auslöst:

Dignitäts-Kode
ICD-O
Nummernkreis
ICD-10
Bezeichnung
/1 D37 - D48 Neubildungen unsicheren oder unbekannten Verhaltens
/2 D00 – D09 In-situ Neubildungen
/3 C00 – C76
und C80 – C97
Bösartige Neubildungen an entsprechend bezeichneten Lokalisationen, als primär festgestellt oder vermutet
/6 C77 – C79 Bösartige Neubildungen, als sekundär festgestellt oder vermutet, sofern die Tumorerkrankung nicht bereits von derselben Einrichtung gemeldet wurde
/9 Bösartige Neubildung, unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase (wird diese Frage später geklärt, muss ggf. die Primärerkrankung nachgemeldet werden)
/0 D32
D33
D35.2
D35.3
D35.4
Gutartige Neubildungen

der Meningen
des Gehirns und anderer Teile des ZNS
der Hypophyse
Ductus craniopharyngealis
der Epiphyse
Die meisten bösartigen Neubildungen sowie die gutartigen Hirntumoren werden sowohl vom KKN als auch vom EKN erfasst. Ausnahmen bilden die Hauttumoren mit den ICD-Nummern C44 und D04, Tumoren unsicheren oder unbekannten Verhaltens mit den ICD-Nummern D37 – 48 sowie Tumoren bei Betroffenen im Alter von unter 18 Jahren. Die Meldungen zu solchen Tumoren werden nur vom EKN verarbeitet.


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