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Pfad  >  Home  >  Schwerpunktthemen  >  Akute respiratorische Erkrankungen (ARE)  >  Bewertungsschema ARE-Aktivität
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Atemwegserkrankungen / Allergien bei Kindern im ländlichen Raum (AABEL)

Akute respiratorische Erkrankungen (ARE)
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Bewertungsschema ARE-Aktivität

Für die standardisierte Erhebung der ARE-Aktivität erfassen die Gesundheitsämter die Zahl der an ARE erkrankten Kinder in den jeweiligen Kindertageseinrichtungen in einer Berechnungstabelle. Hieraus lässt sich der ARE-Krankenstand, also das Verhältnis erkrankter zu betreuten Kindern berechnen.

Die Auswertung der Rohdaten aus der letzten Saison hat gezeigt, dass der ARE-Krankenstand ein geeigneter Indikator zur Bestimmung der ARE-Aktivität ist. Daher wird für die Berechnung der ARE-Aktivität ab der Saison 2007/2008 nur noch der ARE-Krankenstand für jeden Landkreis betrachtet.

Je nach Höhe des ARE-Krankenstandes wird eine Aktivitätskategorie zugewiesen. Hierbei wird zwischen fünf Kategorien unterschieden: keine, geringe, mittlere, hohe und sehr hohe Aktivität.

Für die Einteilung in diese Kategorien wurden Grenzwerte festgelegt. Anhand der jeweiligen Rohdaten der letzten Saison wurde der Wert bestimmt unter dem 25% der Werte pro Landkreis lagen (1. Quartil). Dieser Basiswert bildet die Obergrenze der unteren Kategorie. Die Grenzwerte für jeden Landkreis und jede kreisfreie Stadt werden einzeln festgelegt, um zu verhindern, dass einige Landkreise überwiegend niedrige andere fast ausschließlich hohe Aktivität melden, wie das in der vergangenen Saison der Fall war. So können die Schwankungen in den Erkrankungszahlen deutlicher dargestellt werden. Die Schwellenwerte für die übrigen Kategorien ergeben sich als Abweichungen vom Basiswert für jede Woche (Tabelle 1):

Bewertungsschema ARE

In der geographischen Darstellung werden die fünf Kategorien in unterschiedlichen Flächenfarben dargestellt (siehe Tabelle 1). Eine Veränderung der Kategorie zur Vorwoche wird durch die Tendenzpfeile ersichtlich. "Stark zu- oder abnehmend" beschreibt demnach eine ARE-Aktivität, die sich im Vergleich zur Vorwoche um mindestens zwei Kategorien verändert hat. Veränderungen um eine Kategorie werden als "zu- oder abnehmend" definiert.

Die Bundesländer Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Brandenburg und Rheinland-Pfalz, die ebenfalls eine ARE-Surveillance etabliert haben, haben sich zu diesem gemeinsamen Bewertungsschema entschlossen. Ein Ziel der veränderten Bewertung ist damit auch die Vergleichbarkeit der Daten zwischen den Bundesländern zu verbessern und eine einheitliche Darstellung zu ermöglichen.

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