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Was tun bei Sommerhitze?

Lange Zeit im Jahr sehnen wir uns nach dem Sommer – hält die sommerliche Wärme aber über mehrere Tage oder Wochen an wird dies von vielen Menschen zunehmend als Belastung empfunden.

Tatsächlich kann eine anhaltende Hitzeperiode mit gesundheitlichen Problemen bis hin zu ernsten Erkrankungen verbunden sein, da insbesondere bei alten Menschen, aber auch Kindern die Fähigkeiten des Körpers zur Erkennung von Hitzestau und Flüssigkeitsmangel eingeschränkt sind. Auch die Mechanismen des Körpers zur Gegenregulation (wie z.B. Schwitzen) können aus verschieden Gründen eingeschränkt sein. Dann kann es auch zu ernsten Krankheitsbildern kommen wie "Hitzschlag" oder auch einem "Sonnenstich."

Auf der Grundlage biometeorologischer Modelle hat der deutschen Wetterdienst (DWD) ein Modell zur Vorhersage von Wettersituationen entwickelt, die als gesundheitlich besonders belastend eingestuft werden ("Hitzewarnsystem"). Zur Verbesserung der Versorgung pflegebedürftiger Personen hat das Land Niedersachsen eine Vereinbarung mit dem DWD geschlossen, mit der Pflegeeinrichtungen die Möglichkeit erhalten, sich im internetgestützten Hitzewarnsystem des DWD anzumelden.

Nach Durchführung einer einfachen Anmeldeprozedur erhalten die Einrichtungen automatisch Hitzewarnmeldungen, solange eine Hitzewarnsituation anhält. Für die Anmeldung in dieses System folgen Sie dem Link "Anmeldung zum Newsletter". Eine Übersicht über das genannte Warnsystem erhalten Sie wenn Sie dem Link "Deutscher Wetterdienst – Warnungen" folgen (s. linke Infospalte).

Hochsommerliche Temperaturen erfordern ein angepasstes Verhalten. Als Hilfestellung hat das NLGA Merkblätter erstellt, die Sie hier herunterladen können:

  • Merkblatt für die Bevölkerung
  • Merkblatt speziell für Familien mit Kindern
  • Merkblatt für Alten- und Pflegeeinrichtungen
  • Merkblatt speziell für Ärzte

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