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"Für zukünftige Aufgaben gestärkt": Das Landesgesundheitsamt wird erweitert

Land investiert 9 Millionen Euro – Grundsteinlegung am Standort Hannover


Heute wurde im Beisein der Niedersächsischen Gesundheitsministerin Cornelia Rundt der Grundstein für einen Erweiterungsbau des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes (NLGA) gelegt.

v.l. Hans-Gerd Aper (Stellv. Leiter des Staatlichen Baumangements Hannover), Cornelia Rundt (Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung), Dr. Matthias Pulz (Präsident des NLGA)  
v.l. Hans-Gerd Aper (Stellv. Leiter des Staatlichen Baumangements Hannover), Cornelia Rundt (Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung), Dr. Matthias Pulz (Präsident des NLGA)

Cornelia Rundt hob in Ihrer Rede die zentrale Rolle und die umfassende Kompetenz des NLGA bei der Vorbeugung von Krankheiten und deren Bekämpfung hervor: "Das Landesgesundheitsamt unterstützt tagtäglich Behörden und Einrichtungen bei Fragen im infektions- und umweltbezogenen Gesundheitsschutz, in der Prävention und in der Gesundheitsförderung. Mit der heutigen Grundsteinlegung wird ein weiterer Schritt hin zu einem zeitgemäßen und zukunftsfähigen Behördenbetrieb genommen, damit das NLGA seine großartige Arbeit zum Schutz der niedersächsischen Bevölkerung fortsetzen kann!"

Das Land Niedersachsen investiert am Hauptstandort des NLGA in der Roesebeckstraße 9 Millionen Euro. Das Projektmanagement liegt in den Händen des Staatlichen Baumanagements Hannover. Es entstehen neue Räumlichkeiten für Fortbildungsveranstaltungen, die Informations- und Kommunikationstechnik, die Hausverwaltung und das Epidemiologische Krebsregister. Außerdem wird das bestehende Hochsicherheitslabor in das neue Gebäude integriert und dort mit neuester Technik ausgestattet sein. Dieses moderne S3-Sicherheitslabor stellt sicher, dass die Expertinnen und Experten des NLGA im Kampf gegen hochinfektiöse Erreger wie z.B. SARS und MERS, neue Influenzaviren oder in jüngerer Vergangenheit Ebola bestens gerüstet sein werden.

"Ich freue mich sehr, dass das NLGA durch den Erweiterungsbau für zukünftige Aufgaben gestärkt wird", sagte Behördenleiter Matthias Pulz anlässlich der Grundsteinlegung. "So kann die Vertrauensstelle des Krebsregisters, die zuletzt aus Platzgründen ausgegliedert werden musste, wieder in den Räumlichkeiten des NLGA angesiedelt werden. Außerdem werden wir zukünftig auch größere Fortbildungsveranstaltungen in unserem Haus durchführen können."

Fortbildungen für den öffentlichen Gesundheitsdienst, medizinische Einrichtungen und die Wohlfahrtspflege in Niedersachsen gehören zu den Kernaufgaben des NLGA. Allein im vergangenen Jahr haben fast 2.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer Fortbildungsveranstaltungen zu Themen aus dem Infektionsschutz (z. B. zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Antibiotika in der Humanmedizin), der Umweltmedizin und der Gesundheitsberichterstattung besucht. Bislang mussten für einen Großteil dieser Veranstaltungen externe Räumlichkeiten angemietet werden.

Das Niedersächsische Landesgesundheitsamt (NLGA) ist eine zentrale Fachbehörde des Landes Niedersachsen für übertragbare und nichtübertragbare Erkrankungen sowie Gesundheitsrisiken der Bevölkerung. Seine Aufgabenschwerpunkte liegen in den Bereichen Infektionsschutz, Umweltmedizin und Gesundheitsberichterstattung. Zum NLGA gehören ferner die Vertrauensstelle des Epidemiologischen Krebsregisters Niedersachsen (EKN) und das Zentrum für Gesundheits- und Infektionsschutz (ZGI). Das NLGA mit Standorten in Hannover (Hauptsitz) und Aurich (Arbeitsschwerpunkt Wasserhygiene) ist nachgeordnete Behörde des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.

Unterzeichnung der Urkunde durch die Niedersächsische Sozial- und Gesundheitsminsiterin Cornelia Rundt.  
Unterzeichnung der Urkunde durch die Niedersächsische Sozial- und Gesundheitsministerin Cornelia Rundt.
Urkunde zur Grundsteinlegung für den Erweiterungsbau des NLGA.  
Urkunde zur Grundsteinlegung für den Erweiterungsbau des NLGA.
Die Urkunde wird zusammen mit den Bauplänen, einer Tageszeitung, Euromünzen und der Pressemitteilung in die Hülse gegeben, die anschließend verschlossen und eingemauert wird.  
Die Urkunde wird zusammen mit Bauplänen, einer Tageszeitung, Euromünzen und der Pressemitteilung in die Hülse gegeben, die anschließend verschlossen und eingemauert wird.
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