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MERIN - Hintergrund

Häufungen von viralen Meningitiden treten immer wieder auf. Viele dieser Geschehnisse bleiben aber unerkannt. In Abhängigkeit von der Anzahl der betroffen Personen bzw. der zeitlichen und räumlichen Kummulation der Fälle, werden manche dieser Häufungen dennoch auffällig und können näher untersucht und abgeklärt werden.

Mit Einführung des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) 2001 ist die generelle Meldepflicht für die viralen Meningitiden/Enzephalitiden weggefallen. Damit werden Einzelfälle nicht mehr gemeldet und räumlich bzw. zeitlich stärker verteilte Erkrankungshäufungen weder auf lokal-kommunaler noch auf Landesebene erkannt. Mit Hilfe von MERIN soll hierfür ein alternatives Überwachungssystem vorgehalten werden, um schnell und verlässlich Informationen zu Häufigkeit und Ausbreitung dieser Erkrankungen zu erhalten und mögliche Präventionsmaßnahmen ergreifen zu können.

Hierfür wurde das Meningitis- und Enzephalitis Register in Niedersachsen (MERIN) konzipiert. Inhaltlich konzentriert sich MERIN ausschließlich auf ZNS-Infektionen viraler Genese.


Pilotphase: Januar - Dezember 2003
Routinephase: ab Januar 2004

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Artikel-Informationen

Ansprechpartner/in:
Dr. Konrad Beyrer

Nds. Landesgesundheitsamt
Roesebeckstr. 4-6
30449 Hannover
Tel: 0511-4505-0

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