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Wer muss melden?

Nach § 3 Abs. 1 GEKN sind alle in Niedersachsen tätigen Ärztinnen und Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte zu einer Meldung verpflichtet, die Tumorerkrankungen feststellen oder behandeln. Dazu gehören bösartige Neubildungen einschließlich ihrer Frühformen, Neubildungen unsicheren oder unbekannten Verhaltens sowie gutartige Neubildungen, die vom Zentralnervensystem ausgehen.

Da jede Ärztin bzw. jeder Arzt der Meldepflicht unterliegt, werden unter Umständen Patientinnen und Patienten mit ihren Krebserkrankungen mehrfach an das EKN gemeldet, wenn sie von verschiedenen Ärztinnen bzw. Ärzten betreut werden. Diese Mehrfachmeldungen sind erwünscht. Sie werden im EKN zusammengeführt, dadurch verbessert sich die Datenqualität.

Sind in einer Einrichtung mehrere Ärztinnnen oder Ärzte wegen derselben Tumorerkrankung meldepflichtig, so ist die Meldpflicht erfüllt, wenn eine dieser Personen die Meldung abgibt. Dadurch wird es ermöglicht, dass z. B. in einer Abteilung eines Krankenhauses nicht jede behandelnde Ärztin und jeder behandelnde Arzt zu einem Erkrankungsfall eine Meldung abgeben muss. Es reicht zur Erfüllung der Meldepflicht aus, wenn eine Meldung mit vollständigem Datensatz (z. B. nach interner Absprache) erfolgt. Dann muss allerdings organisatorisch sichergestellt sein, dass die Meldung den aktuellen Stand der in dieser Einrichtung insgesamt vorliegenden Erkenntnisse enthält. Gleiches gilt z. B. für Gemeinschaftspraxen oder Medizinische Versorgungszentren.

Wenn Sie zum ersten Mal Ihre Meldungen an die Vertrauensstelle übermitteln, melden Sie sich bitte mit diesem Anmeldeformular an.

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