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ARMIN - Resistenzdaten 2018 online

Das NLGA hat die Resistenzdaten des Surveillance-Systems ARMIN (Antibiotika-Resistenz-Monitoring in Niedersachsen) für das Jahr 2018 veröffentlicht.

Unverändert zeigt sich der rückläufige Anteil der Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus, also der MRSA-Anteil. Der Anteil der Escherichia coli mit einer Resistenz gegenüber Dritt-Generations-Cephalosporinen stagniert hingegen. Deutlich gestiegen ist der Anteil der Vancomycin-resistenten Enterococcus faecium (VRE). Darüber hinaus zeigen sich nur geringe Veränderungen zum Vorjahr, ohne dass ein eindeutiger Trend erkennbar ist.

Das Surveillancesystem ARMIN (Antibiotika-Resistenz- Monitoring in Niedersachsen) besteht seit 2006. Um bakterielle Erkrankungen wirksam behandeln zu können und gleichzeitig nicht die Resistenzentwicklung der Bakterien zu fördern, ist die Kenntnis der regionalen Resistenzsituation der bakteriellen Krankheitserreger außerordentlich wichtig. Sie sollte die Grundlage für eine regionsspezifische, kalkulierte Antibiotikatherapie sein. Zur Erkennung von Veränderungen und Trends der Antibiotikaresistenzentwicklung ist eine langfristige Beobachtung notwendig, um markante Trends zu erkennen. An ARMIN beteiligen sich 15 Labore aus Niedersachsen und den angrenzenden Bundesländern. Die Labore übermitteln dem NLGA anonymisierte Einzelfalldaten der mikrobiologischen Resistenztestung für die 14 häufigsten bakteriellen Infektionserreger. Im Rahmen von ARMIN wurden weiterhin die detaillierten Spezialauswertungen „Harnwegsmaterial“, „Blutkulturen“, „Multiresistente Erreger“ und „MRSA“ erstellt, die auf der Internetseite heruntergeladen werden können.

Die aktuellen Daten finden Sie unter www.armin.nlga.niedersachsen.de. Hier stehen auch die Spezialauswertungen als sog. ARMIN-Infos zur Verfügung.

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