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AnKliMM

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AnKliMM Abschlussbericht verfügbar

Während auch in Deutschland die Übersterblichkeit in der Sommerhitze hinlänglich belegt ist, sind hierzulande bislang wenige Studien zur Morbidität oder auch zur hitzebedingten Inanspruchnahme von Leistungen der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bekannt.

Im Juli 2024 startete ein Kooperationsprojekt zwischen der AOK Niedersachsen (AOKN) und dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt (NLGA) zur Analyse des Einflusses des Klimas auf Morbidität und Mortalität und den damit verbunden Herausforderungen für die medizinischen Versorgung [Kurzbezeichnung „AnKliMM“ – Projekt].

In der Pilotphase (Juli 2024 bis September 2025) stand auf Basis eines kleineren Datensatzes der Vergleich verschiedener methodischer Ansätze für Abrechnungsdaten im Vordergrund.

Die zweite Projektphase (Oktober 2025 bis August 2026) analysierte einen erweiterten Datensatz mit Krankenhausdaten von 2018 bis 2024. Die Analyse von mehr als 16.000 Krankenhausaufnahmen mit vier ausgewählten Zieldiagnosen zeigt dabei einen deutlichen Zusammenhang zwischen Hitze und Hospitalisierungen aufgrund einzelner Zieldiagnosen. Erkrankungen, von denen ältere Menschen häufiger betroffen sind, weisen deutliche Zusammenhänge mit Hitze auf. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung von Hitzeschutz und Präventionsmaßnahmen für vulnerable Bevölkerungsgruppen.

Ansprechpersonen:

  • M. Hoopmann, NLGA - Michael.Hoopmann@nlga.niedersachsen.de
  • Dr. J. Weber, AOKN - Julia.Weber@nds.aok.de

Die Berichte zu den beiden Projektphasen stehen zum Download zur Verfügung.

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