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Trinkwasseruntersuchungen auf Pflanzenschutzmittel und Biozidprodukte

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ACHTUNG: ab 1.1.2022 gilt die NiLaLi 2022

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Seit 2011 wird vom Niedersächsischen Landesgesundheitsamt (NLGA) die „Niedersächsische Landesliste - Trinkwasseruntersuchungen auf Pflanzenschutzmittel und Biozidprodukte“ (NiLaLi) im Auftrag des Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung (MS) in Abstimmung mit dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) und der Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK) erarbeitet. Sie wird dem kommunalen öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) als Arbeitshilfe für die Trinkwasserüberwachung zur Verfügung gestellt, um über eine geeignete Auswahl der zu untersuchenden Stoffe des Parameters mit der laufenden Nummer 10 „Pflanzenschutzmittel-Wirkstoffe und Biozidprodukt-Wirkstoffe“ der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) zu entscheiden.

Die NiLaLi dient somit als Orientierung für den Parameterumfang, d.h. sie benennt jene Substanzen, für welche das Vorkommen in Wassergewinnungsanlagen in Niedersachsen als wahrscheinlich im Sinne der Trinkwasserverordnung angesehen wird. Die NiLaLi ist eine Empfehlungsliste für die Überwachung von Pflanzenschutzmitteln, Biozidprodukten und ihren Metaboliten im Trinkwasser, dabei ist der Parameterumfang stets den Erfahrungen und Kenntnissen vor Ort entsprechend anzupassen. Hierzu sind die zuständige Bezirksstelle der LWK bzw. das örtliche Pflanzenschutzamt sowie die Untere Wasserbehörde zu beteiligen.

Bei Abweichungen von der NiLaLi sollten die Entscheidungsbegründungen schriftlich dokumentiert werden.


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